Baubericht Avro Lancaster B.III „Dambuster“ Revell 1:72

 

Der berühmteste Schwere Bomber, der von der RAF im zweiten Weltkrieg eingesetzt wurde, war die Avro Lancaster. Der Typ wurde im Jahr 1942 in Dienst gestellt, mehr als 7300 Stück wurden für die RAF Bomber Command gebaut. Die Maschine wurde zum Stützpfeiler der Nachtbomber-Einheiten und auf mehr als 156.300 Einsätze geschickt.

Revell brachte dieses Jahr die Avro Lancaster in der Version B.III „Dambuster“ im Maßstab 1:72 auf den Markt.

Der Bausatz besteht aus 9 in Schwarzem Kunststoff ausgeführte Spritzgussrahmen und ein Spritzgussrahmen mit Klarsichtteilen.

Die Teile sind von guter Gussqualität und Gratfrei. Vereinzelt findet man ein paar Sinkstellen in den Spritzgussteilen, die jedoch nicht weiter störend sind. Alle Blechstöße und Nieten sind versenkt. Hier hätte ich mir erhabene Nieten gewünscht wie beim Original.

Das Modell wurde nach Anleitung, ohne Verwendung von Zurüstteilen, gebaut.

Das Modell lässt sich sehr schnell zusammenbauen und die Passgenauigkeit ist als gut zu bezeichnen. Die Bauzeit betrug inklusive Display ca. 20 Stunden.

Die Bauanleitung ist an manchen Stellen etwas verwirrend. Die Bauanleitung und Spritzlinge ermöglichen neben dem Bau der „Dambuster“ auch den Bau der ebenfalls von Revell erhältlichen „Normalen“ Lancaster. Die Bauanleitung geht ebenfalls auf diese Version ein. Revell hat hier aber vergessen genauer zu beschreiben welche Bauteile für welche Version zu verwenden sind. Raten oder zusätzliche Literatur ist also erforderlich. 

Die Inneneinrichtung ist recht spartanisch, was aber nicht dramatisch ist, da man nach dem Verschließen des Rumpfes nicht mehr viel davon sieht.

Für die Gurte wurden die beiliegenden Decals verwendet. Die Landkarte auf dem Tisch ist auf Zigarretenpapier mit Buntstift aufgemalt.

 

Bild1: Innenraum

 

Bild 2

 

Die Konstruktion der Tragflächenhalterung ist einfach, Stabil und gut durchdacht.

Die Tragflächen lassen sich Spalt- und Spielfrei aufstecken.

Die Tragflächen können Nach der Fertigstellung An den Rumpf montiert werden.

 

Bild 3: Rumpf

An den Motorgondeln ist allerdings etwas Spachtel und Schleifarbeit notwendig. 

Das hält sich aber im Rahmen, weitere Schleif und Spachtelarbeiten fallen nicht an.

Die Motorgondeln werden komplett montiert und in die Tragflächen eingebaut. Die Passgenauigkeit der Gondeln an die Tragflächen ist sehr gut.

 

Bild 4: Motorgondeln

 

Dem Baukasten liegen 2 Motoren bei die nur für den Einbau in den  Inneren Motorgondeln vorgesehen sind. Die Motoren samt Motorträger bestehen aus Jeweils 13 Teilen.

Um diese Sichtbar darstellen zu können muss man aber die Motorgondeln aufsägen. Dies ist so von Revell vorgesehen aber etwas Nervig. Bereits getrennte Motorhauben würden hier die Arbeit wesentlich erleichtern.

 

Bild 5: Sichtbarkeit der Motoren

 

Das Fahrwerk ist filigran ausgeführt, aber dennoch robust. Der Einbau des Fahrwerks nach dem Lackieren gestaltet sich Problemlos.

 

Bild 6: Fahrwerk

 

Mit Wenig Aufwand lässt sich aus der Schachtel raus ein Ansprechendes Modell auf das Fahrwerk stellen. Der Bausatz bietet eine gute Basis für weitere Detaillierungen in Eigenleistung.

 

 

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