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Never say never!.....sag niemals nie!.......tja, das musste schon der Agent ihrer Majestät in einem seiner unzähligen Abenteuer feststellen, und ich für meinen Teil kann das nur bestätigen! Als ich vor einigen Jahren wieder zum Flugzeug-Modellbau kam faszinierten mich, wie auch schon in meiner Jugend, vor allem Propellerflugzeuge, am meisten natürlich die “Warbirds” aus dem 2ten Weltkrieg................ alle Nationen, alle Typen, Jäger, Bomber, egal, Hauptsache mit Propeller vorne dran. “Real planes have props!”, wie schon die Amis sagen, und noch vor ca. 2 Jahren konnte man mich felsenfest behaupten hören: “Jets?..........nix für mich!..................Tja, wie eingangs erwähnt: sag niemals nie!, und nachdem ich dann doch auf einem Flugtag diverse Jet-Klassiker und Typen live erleben konnte ( z.B. Phantom, Tornado, Eurofighter) musste ich eingestehen:...........die Dinger ham scho was! Besonders beeindruckten mich dann nach einigen Recherchen im Internet die vielen diversen Farbschemen, seien es Jubiläums-Anstriche, Sonderanstriche zum Tigermeet usw, und da in meinem “Lager” noch ein einsamer ( war wirklich der einzige Jet zwischen ca. 80 Props) Revell Tornado sein Dasein fristete kam dann die Entscheidung: ok, bau mer halt mal nen Jet! Ein “besonderer” Anstrich sollte es schon sein, und so fiel die Wahl auf ein wunderschönes “Tigermeet-Schema” des AG51 aus dem Jahr 2003. Natürlich sollte auch dieses Modell ein Cutaway sein ( ich wollte ja meinem Stil treu bleiben), und da ich bis dahin keinerlei Erfahrung mit der Technik moderner Kampfflugzeuge hatte waren erst einmal einige Stunden Recherche nötig. Ich muß zugeben, bis dahin hatte mich auch die Komplexität eines modernen Kampfjets von dem Vorhaben abgehalten so ein Ding als Schnittmodell zu bauen, aber schlußendlich besteht auch solch ein komplexes “fliegendes Waffensystem” ( die moderne Bezeichnung für Kampfflugzeug) nur aus Rippen und Spanten, also einem Gerippe und einer Haut aus Blech...........ok, Unmengen Fotos, Details und Zeichnungen aus dem Netz gezogen oder aus Büchern und Magazinen gescannt, sortiert und............frisch ran ans Werk! Wie immer begann ich den Bau mit dem Motor.......äh, sorry...........dem Triebwerk. Leider ist im REVELL Bausatz keines vorhanden, da aber meine Cutaway-Öffnungen auch über den hinteren Rumpf gehen sollten und somit das Triebwerk sichtbar wäre musste also eines gescratcht werden. Kein großes Ding, dazu mussten einige Plastikröhren diverser Durchmesser ( leere Pillendosen erfüllen diesen Zweck hervorragend) herhalten, nach verschiedenen Vorlagen und Fotos wurde das Ganze dann entsprechend detailiert. Die hinteren Rumpfspanten wurden zuvor aus Plastiksheet angefertigt und eingepasst, das Triebwerk dann einfach hineingeschoben ( wie beim Original, gell?)
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