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Nach dem Triebwerksbereich geht es nun an den mittleren und vorderen Rumpf. Auch hier:......jede Menge Spanten und Innenleben. Anhand der auf dem Bausatz sichtbaren Panellines wurden die Positionen der Hauptspanten in der unteren Rumpfhälfte markiert, die Spanten danach aus Plastiksheet gefertigt und eingepasst. Wichtigster Schritt hier: immer wieder überprüfen der Passung bzw. korrekte Form der Spanten durch Aufsetzen der oberen Rumpfhälfte! Nur um 10tel mm zu große Einzelteile summieren sich, je nach Anzahl der Spanten, zu teils 1 -2 mm großen Lücken zwischen den Rumpfhälften und ergeben Spannungen, welche nur schwer korrigiert werden können, zu kleine Spanten hinterlassen unter der Cutawayöffnung unschöne Schlitze. Das Cockpit musste während dieses Bauschrittes bereits eingebaut werden, da der Bereich hier mit Hauptspanten und Cockpit- Seitenwänden eine geschlossene Einheit darstellt. Nach Überprüfung der Passung aller formgebenden Spanten wurde der gesamte Innenbereich grundiert, danach gings ans “Füllen”. Auch wenn von den Avionikbays der Su-27 so gut wie keine Fotos ( zumindest keine der Öffentlichkeit zugänglichen!) existieren, so konnte ich doch aus den mir zur Verfügung stehenden Zeichnungen ersehen daß der Avionikbereich hinter dem Cockpit sowie der Bereich davor, also die Nase, schier bis zum Bersten gefüllt ist mit Computern, Avionikboxen, Radar usw. Wie erwähnt, Fotos dieser “Inneneinrichtung” existieren keine, somit habe ich die genannten Bereiche aufgrund meiner Erfahrungen mit anderen Flugzeugmustern nach dem Motto “künstlerische Freiheit” einfach mal gefüllt. Zum Einsatz kamen hier wieder jede Menge Computerteile aus alten Festplatten, Grafikkarten usw. Nach dem Positionieren der Aggregate und Bauteile wurde alles dementsprechend verkabelt und bemalt, danach konnten (endlich!) beide Rumpfhälften zusammengefügt werden.
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