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TRUMPETER  “Su-27”

Baubericht von

C. Novak

Teil 2: mittlerer und vorderer Rumpf

Nach dem Triebwerksbereich geht es nun an den mittleren und vorderen Rumpf. Auch hier:......jede Menge Spanten und Innenleben. Anhand der auf dem Bausatz sichtbaren Panellines wurden die Positionen der Hauptspanten in der unteren Rumpfhälfte markiert, die Spanten danach aus Plastiksheet gefertigt und eingepasst. Wichtigster Schritt hier: immer wieder überprüfen der Passung bzw. korrekte Form der Spanten  durch Aufsetzen der oberen Rumpfhälfte! Nur um 10tel mm zu große Einzelteile summieren sich, je nach Anzahl der Spanten, zu teils 1 -2 mm großen Lücken zwischen den Rumpfhälften und ergeben Spannungen, welche nur schwer korrigiert werden können, zu kleine Spanten hinterlassen unter der Cutawayöffnung unschöne Schlitze. Das Cockpit musste während dieses Bauschrittes bereits eingebaut werden, da der Bereich  hier mit Hauptspanten und Cockpit- Seitenwänden eine geschlossene Einheit darstellt. Nach Überprüfung der Passung aller formgebenden Spanten wurde der gesamte Innenbereich grundiert, danach gings ans “Füllen”. Auch wenn von den Avionikbays der Su-27 so gut wie keine Fotos ( zumindest keine der Öffentlichkeit zugänglichen!) existieren, so konnte ich doch aus den mir zur Verfügung stehenden Zeichnungen ersehen daß der Avionikbereich hinter dem Cockpit sowie der Bereich davor, also die Nase, schier bis zum Bersten gefüllt ist mit Computern, Avionikboxen, Radar usw. Wie erwähnt, Fotos dieser “Inneneinrichtung” existieren keine, somit habe ich die genannten Bereiche aufgrund meiner Erfahrungen mit anderen Flugzeugmustern nach dem Motto “künstlerische Freiheit” einfach mal gefüllt. Zum Einsatz  kamen hier wieder jede Menge Computerteile aus alten Festplatten, Grafikkarten usw. Nach dem Positionieren der Aggregate und Bauteile wurde alles dementsprechend verkabelt und bemalt, danach konnten (endlich!) beide Rumpfhälften zusammengefügt werden.

Die eingebauten, formgebenden Hauptspanten

vorderer Bereich

BuiltWithNOF

Passprobe, noch ohne Nase

Mittelbereich grundiert, Leitungen verlegt sowie formgebende Stringer montiert

Vorderer Bereich grundiert, befüllt und verkabelt

Details des Frontbereichs mit Radar

Komplettieren der mittleren Rumpfstruktur

Beide Rumpfhälften zusammengefügt, Rumpfstruktur bemalt

Weitere Details: die markanten Panels im Triebwerksbereich wurden aus 0,2 mm starken Modellbaualuminium angefertigt und aufgeklebt

nochmal Passprobe, diesmal mit Nase und kompletter Cutawayöffnung

Avionikbereich grundiert, Hardware eingebaut

Avionikbereich verkabelt

Detail der Verkabelung im Avionikbereich

Schrägansicht zur Kontrolle der Rumpfform

Detailaufnahme

Die schlecht wiedergegebenen (eingravierten) Lüftungsschlitze über der Avionikbay wurden verfeinert/ detailiert

Als besondere Herausforderung entpuppte sich die Windschutzscheibe. Hintergrund: bei den frühen Versionen der Su-27 sitzt der Infrarotsensor noch mittig vor der Windschutzscheibe ( also direkt in der Sicht des Piloten), bei den späteren Modellen inclusive aller Ein- und Zweisitzerversionen wanderte diese IRST-Einheit auf die rechte Seite der Windschutzscheibe ( aus Pilotensicht). Abgesehen von der falschen Form der TRUMPETER-Windschutzscheibe ( zu kurz, in der Längsansicht gewölbt) ergab sich also das Problem eine korrekt geformte Windschutzscheibe zu bekommen, mit dem IRST-Sensor an der richtigen Stelle. Die dem Bausatz beiliegende Scheibe ist aus den genannten Gründen nicht zu gebrauchen, die von ZACTOMAN erhältliche Vacu-Scheibe hat zwar die richtige Form, ist aber für den TRUMPETER-Bausatz der frühen SU-27 ausgelegt, also auch nicht wirklich geeignet. Die Lösung des Problems: von der ZACTOMAN-Scheibe wurde ein Abguß gefertigt und zum Stempel ( ohne IRST-Einheit) umgebaut. Mit diesem wurde per Tiefziehverfahren aus klarem Plastik eine Haube gezogen, welche dann auf einem vorgefertigen und vormontierten  Rahmen befestigt wird. Die neue IRST-Einheit wird dann gescratcht und an der richtigen Stelle angebracht.

Stempel für die Windschutzscheibe, ohne IRST-Einheit

Nach einigen Versuchen gelang ein passendes und fehlerfreies Klarsichtteil

Der am Rumpf aufgebaute Rahmen mit Details im vorderen Bereich

Anprobe

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Ende Teil 2

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