 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
PMC- Mitglieder restaurieren
|
|
|
|
U-Boot Modell im Maßstab 1/25
|
|
|
|
im MINIMUNDUS- Miniaturpark , Meckenbeuren
|
|
|
|
 |
|
|
|
Die mittlerweile mehrere Jahre dauernde Zusammenarbeit des PMC-Bodensee e.V. mit dem MINIMUNDUS-Miniaturpark in Meckenbeuren setzt sich auch weiterhin fort. Auf Anfrage der Parkleitung restaurieren PMC-Mitglieder zur Zeit ein ca. 3m langes Modell eines U-Boots im Maßstab 1/25. Das Modell stammt aus einer Sammlungsauflösung eines anderen Parks, besteht zu 90% aus Holz und hatte viele Jahre ungeschützt im Freien verbracht, dementsprechend verwittert und beschädigt präsentierte sich das Exponat bei einer ersten Sichtung. Nach ausführlicher Begutachtung und Klärung der Frage, ob eine Restaurierung überhaupt möglich ( und auch rentabel) ist wurde im April ein “Schlachtplan” ausgearbeitet und mit der Restaurierung begonnen. Die Hauptschritte hierbei sind wie folgt:
|
|
|
- Entfernen der Außenhülle und reinigen der Rumpfstruktur
- Verstärken und Wiederherstellen der Außenhülle
- stabilisieren und versiegeln der Außenhülle mit Kunstharz und GFK-Gewebe
- erneuern des Anstrichs
- Hinzufügen von wichtigen Details wie z.B. Schweißnähten usw.
|
|
|
|
Die erste Sichtung
|
|
|
|
 |
|
 |
|
|
|
 |
|
|
|
 |
|
|
|
|
|
Die ersten Arbeiten
|
|
|
|
Das Modell stammt schätzungsweise aus den 50er / 60er Jahren und ist in der im Schiffsmodellbau üblichen Bauweise mit Rippen und Spanten aufgebaut, beplankt mit dünnem Schichtholz. Eine frühere Reparatur / Überarbeitung wurde während den ersten Arbeiten sichtbar, da auf der Außenhaut partiell diverse Schichten GFK-Gewebe und 2K-Spachtel zu finden waren. Die ersten Schritte der Restaurierung bestehen im möglichst vorsichtigen Entfernen der Außenhaut, sinnvollerweise in einzelnen Segmenten. Die Teile sollen später wiederverwendet werden, mussten jedoch aufgrund der ins Modell eingedrungenen Feuchtigkeit ( besser gesagt: Nässe!) erst mal für mehrere Wochen zur vollständigen Durchtrocknung beiseite gelegt werden.
|
|
|
|
 |
|
 |
|
|
|
Das teils arg verrottete Innenleben des Modells wurde, bis auf die wichtigsten und formgebenden Spanten, entfernt und gereinigt, danach auch hier: mehrere Wochen Trocknung!
|
|
|
|
 |
|
|
|
 |
|
|
|
|
|
 |
|
|
|
 |
|
|
|
|
|
 |
|
 |
|
|
|
Nach ausführlicher Trocknung erfolgte der nächste Schritt: zur Stützung der Außenhülle wurden die Zwischenräume zwischen den verbliebenen Originalspanten mit Styroporblöcken aufgefüllt, zum Verkleben wurde Acryl-Dichtmasse aus der Tube verwendet, Vorteil: klebt auch auf noch feuchtem Untergrund, füllt dünne Risse und kann überstrichen werden.
|
|
|
|
 |
|
|
|
 |
|
|
|
|
|
 |
|
|
|
 |
|
|
|
|
|
Die zwischenzeitlich durchgetrockneten Segmente der Originalhülle werden dann wie in einem großen Puzzle wieder auf den Rumpf aufgeklebt ( ebenfalls mit Acryl). Durch den mit Styropor ausgefüllten Rumpf ergibt sich eine größtmögliche Klebefläche für die einzelnen Teile, das Styropor fällt jedoch kaum ins Gewicht.
|
|
|
|
 |
|
|
|
Ende Teil 1
|
|
|
|
© Copyright PMC-Bodensee e.V. 2010
|
|