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Grumman F6F-5 "Hellcat"

"White 19", USS Lexington, Capt. Bill Bonneau, April 1945

kit: HASEGAWA

by Chris "the ripper" Novak

Der nächste Vogel meiner “Late-War-Navy-Collection” ist, die Größe betreffend, ein echtes Monster:.........eine “Hellcat”, ebenfalls in “blau-über-alles”, mit weißen Markierungen. Die einzige zur Zeit erhältliche Hellcat in 1/32 kommt von HASEGAWA, und obwohl die Form dieses Bausatzes schon einige Jahre auf dem Buckel hat ist die Qualität absolut ok. Die Teile passen gut zusammen, Blechstöße sind versenkt, Cockpit und Fahrwerk sind von der Detailierung her ok. Dennoch mußte ich an meiner Maschine leichte Modifikationen vornehmen ( z.B. die Kühlklappen der Cowling) da das Modell eine F6F-5 der späteren Baureihe  darstellt.

Wie üblich begann der Bau mit dem Motor: der HASE-Motor ist prinzipiell ok und wurde daher verwendet......obwohl es von diversen Herstellern mittlerweile richtig tolle Resin Motoren gibt........aber die kosten Geld, und selber detailieren macht immer noch am meisten Spass.

Der nächste Bauschritt: der Rumpf. Dieser ist bei der HELLCAT bei weitem nicht so aufwendig wie bei der CORSAIR da der Hellcat-Rumpf in der üblichen Halbschalen-Bauweise gefertigt ist und somit nur 3 massive Spanten enthält: Brandschott sowie Cockpit Vorder-und Rückwand. Alle Teile wurden wie üblich am Modell aus Plastiksheet zugeschnitten und eingepasst.

Das Cockpit wurde durch diverse Detailierung aufgewertet, die Motorträger wurden wieder aus Messing oder Aluminiumröhrchen gefertigt, nach einem “Bemalungszwischenschritt” ( man kommt sonst so schlecht überall hin wenn alles zugebaut ist!) wurden diverse Tanks, Aggregate, die Funkanlage und weitere Kleinteile eingebaut. Für die Neugierigen: die Tanks wurden aus Balsaholz-Blöcken zugeschnitten und in Form geschliffen.

Auch hier wieder vor dem Zusammenbau der Rumpfhälften: Kabel ziehen!.........alle Bowdenzüge/Ruderanlenkungen wurden wieder aus Silberdraht angefertigt.

Eine meiner Lieblings-Baustufen bei meinen Cutaway-Modellen sind immer die Flügel: obwohl fast jedes Flugzeug von der Grundkonstruktion her aus Rippen und Spanten besteht unterscheiden sich die Konstruktionen verschiedener Flugzeugtypen doch ganz erheblich!......also immer wieder eine neue Herausforderung. Als Erstes wird auf der Flügeloberseite die Cutawayöffnung angezeichnet um die Größe festzulegen und auf möglichst zu vermeidende Überschneidungen mit Panellines zu achten ( das gibt sonst Extra-Arbeit)

Danach wird die untere Hälfte des Flügels ausgebaut: zuerst werden die Längsspanten angefertigt, danach jede Rippe einzeln.........einpassen, eventuell korrigieren, wieder einpassen. Ist zwar eine Schweinearbeit, aber es macht auch tierisch Spass einen Flügel so “wachsen” zu sehen.

Auch hier vor dem Zusammenbau der Flügel Ober-und Unterhälfte: erst bemalen, dann Kleben! Da ich bei diesem Modell einen etwas “metallischeren” Look erreichen wollte beschloß ich die Oberseite der Rippen und Spanten, auf welche beim Original ja das Blech genietet wird, in Aluminium auszuführen und unbemalt zu lassen.

Nachdem Rumpf und Flügel fertiggestellt waren und zur Lackierung vorbereitet wurden konnte schon das Fahrwerk etwas modifiziert werden. Ebenso wurden die Halterungen für den Zusatztank an der Rumpfunterseite aufgepeppt......besser gesagt aus Messingröhrchen neu gefertigt.

Auch hier war die Lackierung wieder der leichteste Teil des Projekts.......alles blau. Leichte Auspuffspuren und diverse “Farbabplatzer” bringen etwas Leben in die blaue Haut, auch dieses Modell steht stilecht auf einem “Carrierdeck”, und auch hier befinden sich in der Konsole Batterien und Schalter für die Elektrik am Modell.

© 2007 C. Novak

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